Wie uns eine simple Methode zur Entscheidungsfindung vor dem finanziellen Ruin bewahrt hat

Entscheidungen kinderleicht treffen

Hilfe bei Entscheidungen
Eine simple Methode zur Entscheidungsfindung

Mein Partner, mittlerweile Mann, und ich haben uns die letzten 2 Jahre intensiv mit dem Hausbau beschäftigt.

 

Ohne Namen zu nennen, möchte ich aus aktuellem Anlass meine eigenen Erfahrungen mit dir teilen und auch, was der Hausbau mit psychologischer Beratung zu tun hat.

 

Wir hätten uns in der Phase der Suche nach Handwerkern und Bauträgern fast für einen Anbieter entschieden, der jetzt gross mit dem Titel "Vom Wunschtraum zum Albtraum" in den Schlagzeilen steht.  

 

Hinterher ist man immer schlauer - aber was tun in einer Entscheidungssituation, wenn man nicht in die Zukunft schauen kann? Warum wir uns fast für diesen Bauträger entschieden haben und dann im letzten Moment einer Katastrophe entkommen sind, erfährst du in den folgenden Zeilen.

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt

 

Jeder, der sich ein Haus oder eine Wohnung bauen hat lassen, kennt vermutlich den Prozess. 

 

Am Anfang muss man sich vielen Fragen stellen, die man sich vorher vielleicht noch nie überlegt hat. Entscheidungen, die alleine schon schwer fallen können und als Paar muss man sich noch mehr abstimmen.

Parkett oder Laminat im Wohnzimmer?

Fliesen oder Parkett im Bad?

Welche Farbe für die Wände?

Holzhaus oder Massiv?

Grösse des Hauses oder der Wohnung?

Welche Bank finanziert das Bauvorhaben? 

Was können wir uns leisten?

Welche Handwerker wählen wir aus?

Was können wir selbst?

Wie wollen wir in 10 oder 20 Jahren wohnen?  

Und später dann... welcher Türgriff... und vieles, vieles mehr.

 

Bei der Handwerker- und Bauträgersuche sind wir dabei auf diese Firma gestossen. 2 Herren, die offensichtlich schon Erfahrung im Baugewerbe aufweisen konnten. Wir hatten die Möglichkeit, ein paar ihrer Baustellen in verschiedenen Bauphasen zu besichtigen. Sie erstellten uns ein verdammt attraktives Angebot. Soweit klingt alles gut.

 

Doch es kamen die ersten Bedenken. Kaum wahrnehmbare Unstimmigkeiten, die wir erst nicht benennen konnten. Wir haben ihren Vertrag bekommen und haben diesen aus der Unsicherheit heraus von einem Anwalt prüfen lassen. Immerhin kennen wir uns in der Branche nicht aus. Die Rückmeldung des Rechtsanwalts war niederschmetternd: "Ich bitte Sie, diesen oder ähnliche Verträge nicht zu unterschreiben." Es folgten Diskussionen mit den Bauträgern direkt und später über den Anwalt.  

Weitreichende Entscheidungen sind nötig

 

Die meisten von uns werden wohl nur einmalig in ihrem Leben ein Haus bauen. Daher sind viele Entscheidungen für den weiteren Verlauf des eigenen und auch des gemeinsamen Lebens essentiell.

 

Welches Kreditangebot entspricht uns am meisten? 

Ist dieser Bauträger vertrauenswürdig?

Wenn nicht, was passiert mit unserem Geld? 

Im schlimmsten Fall könnten wir mit einer Bauruine dastehen und einem Haufen Schulden. Ein Horrorgedanke!

 

Da diese Fragen von solcher Wichtigkeit sind und wir immer mehr an dem attraktiven Angebot gezweifelt haben, haben wir eines Abends die folgende Methode angewendet, um eine finale Entscheidung zu fällen.

 

Wir hatten die Fakten auf dem Tisch: den Vertrag (der mittlerweile in einigen Punkten zu unseren Gunsten abgeändert war), die Baustellen, die wir besichtigt hatten und die Rückmeldungen vom Rechtsanwalt und einem Bekannten aus der Baubranche. 



Einfach und doch genial - die Aufstellung zur Entscheidung

 

Wir haben also 2 leere Blätter auf den Boden gelegt. Das eine Blatt stand für den besagten Bauträger, das andere Blatt für den anderen Bauträger, von dem wir auch ein Angebot hatten. Ich habe Daniel erklärt was wir machen werden und ihm einen neutralen Platz gegeben, an dem er sich die Situation von aussen ansehen konnte. 

 

Von diesem Platz aus konnte er sich die beiden Optionen ansehen. Sich nochmals die Fakten durch den Kopf gehen lassen und sich dann einfühlen. Was passiert im Körper, wenn ich den linken Zettel anschaue? Was passiert, wenn ich den rechten anschaue? Im nächsten Schritt ist er auf die Zettel gestanden und hat dort nachgespürt, was sein Körper dazu sagt.

 

Da er sich nicht gleich sicher war, haben wir noch ein Blatt, eine 3. - noch unbekannte - Option, dazugelegt. Als er sich auf diesen Zettel gestellt hat, hatte er eindeutig das beste Gefühl! Die Entscheidung war gefallen - gegen den bekannten Bauträger und für einen uns noch unbekannten Bauträger.

 

Mit dieser Entscheidung ist uns leichter ums Herz geworden.

 

Heute können wir sagen, dass es definitiv die richtige Entscheidung war! :-)

 

Wir sind überglücklich mit unserem Haus, in dem wir mittlerweile wohnen, und dankbar für diese Methode, die uns im entscheidenden Moment sehr geholfen hat. 

 

Wenn du dir schlaflose Nächte ersparen möchtest und stattdessen gute Entscheidungen treffen willst, dann begleite ich dich gerne dabei! Hier kannst du mich kontaktieren.

 

Schlaf Gut!

Deine Elisabeth

 

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